Robin Schmidt: „Wir müssen uns alle hinterfragen“

Robin Schmidt

Sieben Punkte aus zehn Spielen - für unsere Liga-Mannschaft läuft es derzeit in der Schleswig-Holstein-Liga alles andere als gut. Vor dem wichtigen Heimspiel am Samstag, 26. September, um 14 Uhr gegen den Tabellenletzten FC Reher/Puls äußert sich Mannschaftskapitän Robin Schmidt (Foto) zur aktuellen Lage und den bevorstehenden Aufgaben.

Moin Robin, in den vergangenen Wochen lief es für euch nicht wirklich rund. So stehen nach zehn Spieltagen gerade einmal sieben Punkte auf eurem Konto. Wie bewertest du die aktuelle Situation?
Die aktuelle Situation ist sehr bescheiden und alle haben sich das sicherlich anders vorgestellt. Langsam müssen wir punkten, und zwar nicht nur einmal und dann wieder dreimal nicht, sondern mehrere Spiele siegreich gestalten beziehungsweise nicht verlieren.

Als einer der Schwachpunkte galt in der vergangenen Saison stets die Defensive. Auch in dieser Saison musstet ihr bereits 27 Gegentore hinnehmen – so viele wie kaum eine andere Mannschaft in der Schleswig-Holstein-Liga. Wie erklärst du dir diese Anfälligkeit?
Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir bisher viel zu viele Gegentore bekommen. Ich weiß nicht, ob das nur eine Einstellungssache ist, aber die Quote ist echt unterirdisch. Da müssen wir uns alle hinterfragen und endlich mal in den Kopf bekommen, dass Spiele meistens in der Defensivarbeit gewonnen werden.

Am Samstag gastiert mit dem FC Reher/Puls der Tabellenletzte der Schleswig-Holstein-Liga und damit ein Konkurrent im Kampf um die Nichtabstiegsplätze im Flensburger Stadion. Was habt ihr euch für diese Partie vorgenommen?
In diesem Spiel dürfen in keiner Weise Punkte liegen gelassen werden. Wir spielen zu Hause und müssen endlich mal wieder zeigen, dass wir auch gewinnen WOLLEN.

Am Samstag, 3. Oktober, um 14 Uhr kommt es auf dem Eckener Platz zum Stadtderby gegen den aktuellen Tabellenführer TSB Flensburg. Wie groß ist die Vorfreude auf diese Partie?
Diese Partie ist sicherlich etwas Besonderes, gerade durch die jüngste Vergangenheit. Auf dem Zettel scheint die Partie sicherlich schon entschieden, aber ich weiß, dass wir einiges leisten können, wenn wir mit der richtigen Einstellung und dem Willen in die Spiele gehen. Gerade in diesem Spiel geht es auch um etwas Prestige und ich möchte dort auf keinen Fall verlieren.