Alexander Zeh: Wir haben aus unseren Fehlern gelernt

Alexander Zeh

Für unsere Liga-Mannschaft haben in der Schleswig-Holstein-Liga die Wochen der Wahrheit begonnen. Am Samstag, 11. April, um 14 Uhr empfängt das Team von Coach Torsten Böker den TuS Hartenholm. Vor der Partie sprach 08-Pressesprecher Julian Heldt mit Neuzugang Alexander Zeh. 

Moin Alex, im zweiten Heimspiel binnen fünf Tagen empfangt ihr am Samstag den Tabellenachten TuS Hartenholm. Was habt ihr Euch für die Partie vorgenommen? Wie schätzt du den Gegner ein?
Hallo Julian, für mich ist das ein Gegner wie jeder andere. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, wie es sich schon so oft gezeigt hat. Wir werden versuchen, die kleinen Fehler zu vermeiden, mit denen wir unsere Gegner zum Tore schießen einladen. Im Mittelfeld die Bälle festmachen und unsere Chancen besser nutzen.

Am Ostermontag musstet ihr im Heimspiel gegen den PSV Neumünster eine unnötige 0:2-Niederlage hinnehmen. Wie hast du die Partie gesehen?
Ich denke, dass uns der absolute Siegeswille gefehlt hat. Unser Gegner wollte diesen Sieg mehr als wir und hat verdient gewonnen. Wir haben aus unseren Fehlern gelernt und schauen nach vorne.

Da die Konkurrenz am Osterwochenende gepunktet hat, steht ihr derzeit nur aufgrund des besseren Torverhältnisses auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Was habt ihr Euch für die restliche Saison vorgenommen?
Ganz klar: Wir sind mitten im Abstiegskampf und werden versuchen jeden Punkt mitzunehmen, damit wir so schnell wie möglich Abstand zu den Abstiegs-plätzen haben. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Wenn jeder bereit ist alles zu geben, bin ich überzeugt, dass wir unser Ziel erreichen.

Du bist in der Winterpause vom Verbandsligisten ETSV Weiche II zu uns gewechselt. Was waren die Gründe für den Wechsel?
Nach einigen personellen Veränderungen beim ETSV Weiche II haben wir uns als Mannschaft entschieden, den Verein zu verlassen. Die Entscheidung ist mir schwer gefallen, weil ich sehr lange beim ETSV Weiche gespielt habe. Ich habe mich für Flensburg 08 entschieden, weil der Verein nach außen einen guten Ruf hat und alle Gespräche sehr positiv verlaufen sind. Bis jetzt habe ich den Wechsel keine Sekunde bereut, obwohl ich meine früheren Mannschaftskollegen sehr vermisse.

Du hast es auf Anhieb zum Stammspieler der Liga-Mannschaft geschafft. Wie leicht ist dir die Integration in das Team gefallen?
Die Situation war neu für mich, da ich keinen der Spieler privat kannte. Die Mannschaft hat mich sehr herzlich aufgenommen und mir in der Anfangsphase sehr geholfen. Besonders Robin Schmidt und Nicholas Holtze haben viel dazu beigetragen, dass ich schnell in unser Spielsystem gefunden habe. Wir haben viele talentierte Spieler in unseren Reihen und der Konkurrenzkampf ist groß. Eine Stammplatzgarantie gibt es nicht, man muss sich Woche für Woche beweisen. Manchmal ist es anstrengend, aber das Training ist sehr abwechslungs-reich und macht mir viel Spaß.